3 positive Entwicklungen aus einem etwas anderen Jahr.

2020 – kurzgefasst

Der Coronavirus hat unser aller Leben auf den Kopf gestellt.

Beruflich wie privat waren die letzten Monate eine enorme Herausforderung.

Social Distancing, Abstand halten. Verzicht auf Besuche bei Familie und Freunden, abgesagte Urlaubsreisen, Sorge um die Gesundheit unserer Lieben.

Alles Selbstverständliche ist plötzlich nicht mehr selbstverständlich.

Kopfüber, seltsam, nichts wie es war.

2020 neu sortieren. Machen wir das Beste draus.

Leicht gesagt. Maske auf, man sieht Liebe in Augen. Aber Frust eben auch.

Silbermond „Ein anderer Sommer“

Besser kann die vergangenen Monate nicht in Worte fassen, oder?

2020 – mal positiv gesehen

3 positive Entwicklungen aus einem etwas anderen Jahr!

Fokus auf das Wesentliche

Lockdown, Lockdown light, Lockdown – wir mussten lernen uns einzuschränken und zufrieden mit dem zu sein, was möglich ist und war. Wir hatten weniger Möglichkeiten für Konsum und Aktivitäten. Quasi ein Crash-Kurs in Minimalismus.

Aber auch unser Fokus hat sich geändert. Es galt nicht mehr unbedingt – größer, schneller, besser und sofort. Wir haben uns wieder mehr auf das konzentriert, was wirklich von Bedeutung ist. Familie, Freunde, Gesundheit.

Treffen mit den Eltern und Großeltern sind wieder zu Highlights geworden. Ein Effekt, welchen wir uns unbedingt auch für die Zeit „nach der Krise“ behalten sollten.

Mehr Flexibilität und Kreativität

Alte Gewohnheiten und Abläufe mussten schnell den aktuellen Notwendigkeiten angepasst werden. Aus Büroalltag wurde Homeoffice, aus persönlichem Meeting wurde Video- oder Telefonkonferenz, Homeschooling, Kaffeeplausch via Zoom & Co. – die „neue Realität“ hat uns flexibler gemacht und neue Möglichkeiten geschaffen. Wir probieren mehr aus, ohne den Plan im Vorfeld schon kaputt zu denken. Einfach mal wieder machen und schauen was passiert.

Mehr Mut etwas Neues zu wagen

Wir haben uns, bewusst, mehr mit uns selbst und unserem Leben beschäftigt. Wir hatten schlicht nicht die Möglichkeit unsere Zeit mit zig Events, Terminen und Verabredungen zu füllen. Dies hat Raum für Reflexion und Ideen geschaffen. Wir haben neue Freizeitaktivitäten ausprobiert, die verstaubten Kochbücher aus dem Regal geholt und drauflos gekocht. Wir haben uns mit unserem beruflichen Tun beschäftigt. Hinterfragt, ob es das ist, was wir wirklich tun wollen und nach Alternativen oder Ergänzungen gesucht.

2020 – meine persönliche Bilanz

2020 hat mich auf den Boden zurückgeholt. Im wahrsten Sinne des Wortes. Ich bin normalerweise beruflich häufig unterwegs und verbringe viel Zeit in Pristina/Kosovo. Dort war ich zum letzten Mal im März.

Seit 9 Monaten bestimmen nun Homeoffice, Telefon- und Videokonferenzen meinen beruflichen Alltag. Ich war skeptisch, aber es funktioniert überraschend gut – auch wenn diese Art des Arbeitens für mich niemals den menschlichen Kontakt ersetzen können wird.

Meine Familie und ich sind näher zusammengerückt und persönliche Treffen sind tatsächlich wieder etwas Besonderes geworden. Nichts was man tut, weil man das eben so macht – sondern Momente auf die ich mich von Herzen freue.

Den Sommer haben wir damit verbracht, unsere neue Heimat mit dem Fahrrad zu erkunden. Etwas was wir, in diesem Umfang und unter „normalen“ Umständen, wahrscheinlich nie so intensiv getan hätten. Und so habe ich auf knapp 1.000 gefahrenen Kilometern festgestellt, dass der Umzug nach Leipzig eine der besten Entscheidungen der letzten Jahre war.

Fokussieren wir uns in den letzten Tagen des Jahres auf die Dinge und Erlebnisse, welche uns ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben. Berichtet mir gern von Euren Highlight-Momenten 2020.

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